Johanneskirche, St. Johann


Cecilienstraße 2
66111 Saarbrücken

Kunstkirche
„The Robe“ – Kommunikationsskulptur von Leslie Huppert

20.00 Uhr Eröffnung (Vernissage) des Projekts
Begrüßung: Pfarrer Herwig Hoffmann
Einführung und Laudatio: Dr. Andreas Bayer, Kunsthistoriker
Grußwort von Dr. Bruno von Lutz, Schirmherr
Musik: Walter Keller (Cello)

Anschließend Gelegenheit zur Besichtigung.

 

Die Idee
Schon 1997 war das Projekt in der Johanneskirche zu sehen. Da die Idee, die sich hinter „The Robe“ verbirgt, aktueller denn je ist, ist ab Mitte Mai für einen Zeitraum von sechs Wochen eine Fortsetzung geplant.

Die Installation besteht aus einem zeltähnlichen, begehbaren Objekt aus festem Stoff. Die Gesamtkonstruktion hat eine Höhe von 15 m und einen Umfang von 25 m². Das Innere ist mit Kleidungsstücken benäht. Um die Arbeit zu realisieren, wurden weltweit Menschen via Internet kontaktiert und gebeten, ein persönliches und für sie symbol- und bedeutungsträchtiges Kleidungsstück zu schicken, mit dem sie eine bestimmte Erinnerung verbinden und das somit für sie eine wichtige Bedeutung hat. Zusätzlich erbeten wurde ein handschriftlicher Text, der Gedanken, Erlebnisse oder Assoziationen zum Kleidungsstück oder der Teilnahme am Projekt beschrieb. Alle Kleidungsstücke wurden auf der Innenseite der Robe aufgenäht.

Die zusammengefügten, sich zunehmend überlappenden Objekte konzentrieren die Gefühle, Hoffnungen, Gedanken und persönlichen Erlebnisse einer Vielzahl von Menschen aus der ganzen Welt im Mikrokosmos der Robe. Ziel des Projektes war die Arbeit weltweit wandern zu lassen, während sie sich immer mehr verdichtet und vergrößert – ein Gedanken- und Kommunikationsgewebe, dessen Fäden sich mehr und mehr kreuzen, immer verbunden mit einem realen Zentrum, der sich verändernden Robe.

„The Robe“ -ein Prozess wird fortgesetzt
„The Robe“ soll weiterwachsen, das heißt um besondere Kleidungsstücke und Texte ergänzt werden. Dazu ist eine eigene Homepage zu „The Robe“ eingerichtet worden. Die Adresse erfahren sie dann über die Homepage der Gemeinde (www.ev-stjohann.de). Der Homepage können Sie dann entnehmen, wie Sie sich beteiligen können. Ferner wird dort der Prozess der Installation dokumentiert.

 

Informationen zum Projekt:
Informationen zum Projekt: Herwig Hoffmann, Tel: 0681 /33120,
und im Internet: www.ev-stjohann.de/nacht-der-kirchen

 

Die Johanneskirche, erbaut vom St. Johanner Architekten Heinrich Güth, wurde 1898 in Dienst genommen und ist Teil eines neogotischen Stadtensembles, zu dem auch das Rathaus gehört. Der Kirchenraum hat viele Veränderungen erfahren. Zuletzt wurde die Kirche in den 1990er Jahren umgebaut, um den Erfordernissen einer modernen Citykirche zu entsprechen. Zurzeit bemüht sich die Kirchengemeinde um die Sanierung der Außenfassade.

Die Johanneskirche ist heute ein Ort, an dem Menschen miteinander reden, beten, feiern, lachen und ins Gespräch kommen können. Die Angebote des „Projekts Johanneskirche" orientieren sich an drei Schwerpunkten: Kontemplation, Kommunikation, Kultur. Zeitgemäß gestaltete Gottesdienste gehören ebenso ins Programm der Citykirche wie interessante Projekte namhafter Künstler und Musiker.

Die tagsüber geöffnete Kirche (täglich außer Mo von 15-18 Uhr) bietet die Möglichkeit, den Kirchenraum auch außerhalb der Gottesdienste zu erleben. Inzwischen ist die Johanneskirche als "verlässlich geöffnete Kirche" ausgezeichnet.
Der Kirchgarten an der Johanneskirche ist eine Oase der Ruhe inmitten des städtischen Treibens mit einem Labyrinth, einem Brunnen und sieben goldenen Toren zum himmlischen Jerusalem und Bänken, die zum Ausruhen und Verweilen einladen.

Internet: www.j-kirche.de




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