Nacht der Kirchen Saar 2014


Kunstvoll angestrahlte Gotteshäuser, kulturelle Darbietungen, in denen Christinnen und Christen von ihrem Glauben erzählten, ganz viel Musik, Tanz, Lesungen, miteinander Essen und Trinken – die zweite ökumenische saarlandweite Nacht der Kirchen bot außergewöhnliche Einblicke in kirchliches Leben.

Nach ersten Schätzungen kamen in die zahlreichen Veranstaltungen in den 51 Kirchen über 15 000 Besucherinnen und Besucher. Nicht nur in den Städten, auch im ländlichen Raum zogen die geöffneten Gotteshäuser die Menschen an. „Die Nacht der Kirchen auch über die Grenzen der Landeshauptstadt hinaus anzubieten, hat sich bewährt“, betonen Christian Weyer, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Saar-West und Dechant Patrik Schmidt, aus dem katholischen Dekanat Dillingen. Sie sei zu einem großen ökumenischen Fest im Saarland geworden. Insgesamt fand das mittlerweile fast zur Tradition gewordene kirchliche Angebot bereits zum siebten Mal statt.

 Trotz großer Hitze sangen über 800 Menschen im Eröffnungsgottesdienst in der Saarbrücker Ludwigskirche begeistert die neuen geistlichen Lieder mit der Band „The Beavers“ unter der Leitung von Thomas Zimmermann. In Vertretung der Schirmherrin, Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, wirkte der Minister für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Andreas Storm, mit.  Anschließend wurde von dort das Pfingstfeuer in die Gemeinden geschickt. 

„Mitreißende Musik, Kunst und Kultur von hoher Qualität, eine amüsante Lesung vor vollem Haus und schöne Gemeinschaft im Feiern, Singen, Beten und Hören – das habe ich in der siebten Nacht der Kirchen erlebt“, sagt Weyer. Er habe gestaunt, wie bunt und lebendig das Leben in den Kirchengemeinden ist. „Was mich besonders beeindruckt hat, war die Freude, mit der Hauptamtliche und ganz viele Ehrenamtliche am Werk waren“, so Weyer.

 „Überall waren zufriedene Besucherinnen und Besucher anzutreffen“, resümierte der Dillinger Dechant Patrik Schmidt. Besonders erfreulich sei es, dass auch Menschen zur Kirchennacht gekommen seien, „die nicht unbedingt zur Kerngemeinde gehören.“ Auch darüber könne man sich von Herzen freuen. Ihm selbst habe das Kochen nach biblischen Rezepten in Dillingen St. Johann sehr gut gefallen: „Die Kichererbsen auf Fladenbrot, das Reis-Linsengericht, das Hähnchen, das Dattelbrot und der Rotwein aus Israel waren super“, berichtet der Dechant.

Das Programm in den 51 Gotteshäusern bot ein breites Spektrum: von der Eine-Welt-Kirche hin zur Blues-Kirche und dem Gotteshaus, das mit allen Sinnen erlebt werden konnte. Meditative Musik mit Texten, Rock und Jazz, Friedenslieder und Chansons, Taizé-Gesänge und Alte Musik, – für jeden war etwas dabei. Schmidt und Weyer dankten allen, die in den letzten Wochen die Nacht der Kirchen vorbereitet hatten und mit ihrem Engagement zum Erfolg machten. Es sei wunderbar, wie vor allem die Ehrenamtlichen in den Gemeinden Ideen entwickelten und dann auch für die Umsetzung sorgten. „Die ganze Arbeit ist nun auch durch den guten Zuspruch in der Nacht der Kirchen belohnt worden“, freuten  sich die beiden Repräsentanten der beiden großen Kirchen.

Die offenen Kirchen

Hier finden Sie die Programme der teilnehmenden Kirchen. Bitte beachten Sie, dass die Standorte nach Kommunalgemeinden geordnet sind. Fischbach finden Sie also beispielsweise bei Quierschied, Hofeld bei Namborn und Limbach-Altstadt bei Kirkel.

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Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer ist Schirmherrin der „Nacht der Kirchen“

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Grußworte Nacht der Kirchen 2014

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