St. Paulus, Malstatt


Lebacher Str. 119
66113 Saarbrücken

Gottes Geist bewegt

Unter dem Motto „Gottes Geist bewegt“ öffnen wir die Kirche St. Paulus für ein kreatives und zugleich meditatives Angebot. Der Körper als Tempel des Heiligen Geistes wird in den kreativen Ausdruck mit einbezogen. Außerdem werden Farben eine Rolle spielen. Zur stillen Betrachtung legen wir an sieben Stationen  in der Kirche Gedanken zu den Gaben des Heiligen Geistes aus. Für das leibliche Wohl sorgen die Messdiener*innen, die im Sommer an der Romwallfahrt teilnehmen.

20.00 Uhr Eröffnungsgebet

20.15 – 22.45Uhr  Programm zum Motto „Gottes Geist bewegt“.

  • Meditationen mit Körperausdruck und unter Einbeziehung von Licht und Schatten
  • Kreatives Gestalten
  • Stationen mit Texten zu den Gaben des Heiligen Geistes
  • Imbiss von den Messdienern

22.45 – 22.00 Uhr Gebet zur Sammlung und Abschluss

 

St. Paulus steht an exponierter Stelle im Schnittwinkel der Lebacher Straße und der Rheinstraße. Ganz bewusst einer Fabrikhalle sollte dieser Kirchenneubau in einem Arbeiterviertel gleichen.  Das 1959-1961 nach den Plänen des Trierer Architekten Fritz Thoma erstellte Bauwerk war mit dem Baustoff Beton, seiner Höhe und Weite im Innern (L 33m, B 32m, H 18m), dem weißen Anstrich der Wände und der Innenbeleuchtung durch Straßenlaternen dieser Idee verpflichtet. Über zwanzig Jahre später wurde die Kirche komplett verändert und so ist, wer sie heute betritt mehr als erstaunt über den Kontrast zwischen der nüchternen Fassade und dem Inneren, das nun trotz seiner Weite Wärme und Geborgenheit ausstrahlt. Die Innenwände wurden verklinkert, der Raum als Zentralraum neu gestaltet. Der Altar mit dem Baldachin bildet den Schnittpunkt zweier Achsen, die durch die Anordnung der Bänke und die Aufhängung der Lampen ein Kreuz abbilden. Die Glaubensverkündigung der Architektur wird durch die Fenster des Saarbrücker Künstlers  Boris Kleint unterstützt. Glaube, Hoffnung und Liebe, die Paulus in 1 Kor 13 nennt, entsprechen den Rot-, Blau- und Grüntönen in jeweils einer Kirchenwand. Schmale, goldgelbe Streifen darin erinnern an die aufleuchtende Gnade Gottes im Alltag des Menschen. Sie setzen die Lichtexplosion im 500 qm großen Westfenster fort, wo das Bekehrungserlebnis dargestellt ist. 2005 wurde der frei stehende Glockenturm abgebrochen und nicht wieder ersetzt.St. Paulus ist von Anfang an auch die Kirche der benachbarten katholischen italienischen Gemeinde.




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